Gedanken zum Alltag

im Gespräch mit Jonas

 

Die Kurzgeschichten handeln vom täglichen Umgang miteinander, und sollen zum Nachdenken über eingefahrene Verhaltensweisen anregen.

 

 

Mit sprichwörtlicher Engelsgeduld deckt mein Gesprächspartner Jonas Unzulänglichkeiten auf, und baut neue Brücken zu tieferen Einsichten.



Mieses Wetter, gute Laune? Wie geht das denn...

 

"Da jagt man keinen Hund auf die Strasse!"

 

Wer doch raus muss, mutiert oft zur trüben Tasse. Schnell stehen Besserwisser parat und sagen: "Man muss nur das richtige Zeugs anziehen..."

 

"Ich weiß, wie du diesem triesten Tag immer noch etwas abgewinnen kannst..."

 

"Na dann lass mal hören, Jonas. Ich bin ganz Ohr!"

 

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Zweifel sind Härte und zerren an mir

 

Die Wahl hat jeder. Wenige entscheiden sich sofort. Die meisten Zeitgenossen halten inne und überlegen. Wägen ab.

 

Woher kommt die Unsicherheit, die zum Zweifeln führt"?, fragte ich Jonas.

Seine Antwort: "Vielleicht hast du an dem einen oder anderen Problem noch nicht deine innnere Sicherheit  gefunden?"

 

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Vitali ist nur ein Mensch

 

Vitali sage ich zu jedem, der nicht in meine eingebildete Norm passt. So wie dieser aufgepimpte Muckimann, der mich immer wieder nur aufregt!

 

Jonas sagt: "Erlaube dir niemals ein Urteil über wen auch immer. Es könnte dich einmal selbst treffen, mein kleiner Spargeltarzan."

 

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Alt werden ist nichts für Weicheier

 

Man sieht sie auf der Parbank sitzen und sich über ihre Zipperlein unterhalten. Als Grünschnabel fiel mir das oft auf.

 

Doch die paar Leutchen, die ich noch kenne, haben auch schon über 70 Lenze auf dem Buckel und zum Arzt gehen die eh nicht mehr!

 

Kräftig reinbeißen war gestern, aber mit den Dritten in der Schnute können sie noch einiges anknabbern!

 

Opa, lass rocken und zeig was noch in dir steckt!

 

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Keine Bange, ich kenne Ego(n) auch

 

Mein Ego heißt seit geraumer Zeit nur noch Egon. So kann ich ihn besser lokalisieren, wenn er sich in meine Gedanken einschleicht. Und ja, weil es auch bewusst abwertend sein soll um dem eigenen Ego seinen eigentlich unwichtigen Wert aufzuzeigen. Dann sitzt er beleidigt (imaginär) auf meiner Schulter, schaut mir zu bei dem was ich tue, und wartet mit viel Geduld auf einen günstigen Moment wo er mir mit Wonne in die Suppe spucken kann! Das werde ich verhindern!

 

Kann man diesen fiesen Zeitgenossen auch mit Disziplin austricksen?
Jonas sagt ja. "Fege ihn mit Disziplin einfach aus deinem Kopf. So hat er nur noch wenige Angriffspunkte."

 

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Sei still oder tanze

 

Bleibe in der Ruhe, wenn du Ruhe brauchst.

Bleibe beim Tanzen, wenn du tanzen willst.

Aus Beidem kannst du schöpfen.

Aber niemals gleichzeitig!

 

 

Jonas sagt:
"Versuche nicht, deine Zeit vollzustopfen, weil du Angst davor hast etwas zu versäumen. Es hat keinen Gewinn und wird dich nur vom  eigentlichen Weg abbringen."

 

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