Vom Autor

Wolfgang Nicolaus geb.1950 in Berlin
Wolfgang Nicolaus geb.1950 in Berlin

 

1985 hatte ich aufgrund eines Suizidversuches eine sogenannte Nahtoderfahrung, die für mein weiteres Leben prägend war. An der Schwelle zum Himmel begegnete mir jemand. Der Name Jonas stand unmittelbar im Raum. Wie man ihn auch immer bezeichnen will, ob Engel, Vertreter einer höheren Welt oder wie auch immer, ist nicht von Bedeutung. Seine Existens akzeptierte ich fortan als Realität. Seitdem habe ich oft inspirierende, innere "Gespräche" mit Jonas. Weil es inzwischen so viele sind, wollte ich sie einfach mal aufschreiben. So entstand bereits 2011 eine Reihe von kleinen Büchern, die im lockeren Dialogstil diese Gespräche wiedergeben. Diese befinden sich derzeit alle in der Überarbeitung. Weitere kommen hinzu.

 

 

 

Mein Weg war nicht einfach

Mit 5 Jahren begann der Missbrauch durch meinen Vater. Mein beruflicher Weg verlief auch nicht ganz so, wie ich mir das vorstellt habe. Die spätere Selbstständigkeit war von Erfolg geprägt, aber ich rechnete nicht mit menschlichen Abgründen. Nach einer Ehe mit fatalem "Abschluss" (Suizidversuch meinerseits) und einer dabei erlebten Nahtoderfahrung waren alle bisherigen Lebenspläne in Frage gestellt. Danach habe ich menschliches Verhalten grundsätzlich hinterfragt. Auch mein eigenes natürlich.

 

 

Schon immer war ich sehr neugierig

Jedes technische Gerät habe ich auseinandergenommen um zu schauen was da alles so drin ist. Nach dem Zusammenbau blieben immer zwei bis drei Schrauben über, aber es hat noch funktioniert. So lernte ich, den Dingen auf den Grund zu gehen.

 

Später suchte ich in der Wissenschaft Erklärungen zum Sinn des Lebens, aber über irdische Sichtweisen kam ich da nicht hinaus. Jonas hingegen bot mir den großen Überblick in geistige Seinsebenen an. Das ist wirkliches Betrachten über den Tellerrand. Die Gespräche mit Jonas folgen seinem übergeordneten Blickwinkel auch in meinen Büchern.

 

 

Schlechte Gedanken sind Geschichte

Ich freue mich, das ich noch ganz gut beieinander bin und täglich Neues erfahren darf. Inzwischen habe ich auch verstanden, dass das Leben an sich schon ein Geschenk ist. Mit meinen Kurzgeschichten möchte ich zu mehr Klarheit über das eigene Leben, und einem friedvollerem Miteinander im täglichen Umgang inspirieren.

 

 

 

 

Klarstellung

 

Es ist mir wichtig jedem Leser zu vermitteln, dass ich mich hier auf Erden, wie jeder andere Mensch auch, auf meinem ganz eigenen Weg befinde. In großer Gnade darf ich eine tiefe Verbindung mit meinem himmlischen Begleiter pflegen. Doch damit ist es nicht leichter, sondern eher schwieriger geworden, denn die Ausrede: "Oh Himmel, mach mal..." geht da ins Leere. Das eigene Bemühen rückt damit automatisch in den Vordergrund. Und zum eigenen Bemühen möchte ich hier immer wieder aufrufen, denn das Bemühen an sich ist schon ein ganz wichtiger Wert.

 

 

Ein Coach bin ich nicht

 

Aus diesem Grunde kann ich nicht oft genug betonen, das in meinen Büchern Gespräche mit Jonas über meinen eigenen Weg stattfinden. Erlebnisse mit anderen Menschen sind natürlich auch damit verbunden. Seine Tipps sind mir gewidmet und können übernommen werden wenn sie nützlich erscheinen.

 

Sei der Lauscher an der Wand. Du kannst beim intensiven Lesen oft etwas über eigenes Verhalten entdecken, denn so viel anders als meines ist es ja meist auch nicht. Kommt es zum Nachdenken darüber, dann hat sich meine Arbeit schon gelohnt.

 

Es ist ganz einfach und wie ein Spiegel. Hineinschauen tut manchmal weh, aber es schult immens. Das bedeutet, jeder ist sein eigener Coach.

 

 

 

 

Danksagung

 

Ohne jeglichen Zynismus denke ich an die Menschen,die mich verletzt, betrogen, bestohlen, übervorteilt, getäuscht, oder aus Eigeninteresse auf einen falschen Weg geführt haben. Vielleicht wurden sie mir vom Himmel zur Prüfung geschickt. Auf jeden Fall waren sie harte Lehrer und brachten mir Wachsamkeit bei.

 

Ich danke den Menschen, die mein eigenes Unvermögen ertragen und mit Geduld, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, meinen Glauben an den Himmel teilen.

 

Ich danke den Menschen, die mir nicht nur zum Munde reden, sondern mit Offenheit und eigenem Mut, in dann eigener Verletzlichkeit, die Stirn bieten.

 

Ich danke Jonas dafür, dass er mir einen so weitgehenden Einblick in die Bühne des Lebens ermöglicht. Mir ist absolut bewusst, dass mir damit eine große Verantwortung angetragen ist, weil dieser Überblick eine schier unglaubliche Gesamtgröße beinhaltet, die über alle Glaubensrichtungen weit hinausgeht, und ich vorsichtig mit den darin enthaltenen Informationen umzugehen habe.

 

Ich danke Jonas dafür, dass er mich immer wieder an neue Grenzen führt. Mit ihm durfte ich lernen, mein Leben auch mit all seinen schwierigen Facetten anzunehmen und mit seiner Übersicht, in meiner Bereitschaft zum offenen Weg, einordnen zu können.

 

Ich danke Jonas dafür, dass ich mit ihm verinnerlichen durfte, was es bedeutet, wenn er sagt: Leben muss schwierig sein.

 

Ich danke Jonas dafür, dass er mich immer wieder mit treibenden Inspirationen versorgt.

 

Und dir als Leser danke ich dafür, dass dich die Gespräche mit Jonas interessieren. Mir selbst haben sie im großen Überblick zu neuem Lebensmut verholfen. Bestimmt sind auch für dich hilfreiche Informationen dabei.

 

 

Meine Kurzgeschichten handeln größtenteils
vom täglichen Umgang miteinander,
und möchten humorvoll zum
Nachdenken über menschliche Verhaltensweisen anregen.

 

Mit sprichwörtlicher Engelsgeduld deckt mein Gespräch-spartner Jonas Unzulänglichkeiten auf, und baut neue Brücken zu tieferen Einsichten.